Mein Leben, meine Passion, meine Freude

Hallo Welt!

Herzlich Willkommen in meinem Leben und meiner Passion. Es ist meine Passion, jedem Menschen, der meinen Weg kreuzt, dabei zu helfen, seine Träume zu erreichen. Es ist egal, wo du her kommst, was deine Kultur ist, oder welche Sprache du sprichst – ich werde sie lernen und mein Bestes tun, dir zur Seite zu stehen und dich zu unterstützen so gut ich kann. Ich glaube, dass ich von Jesus dazu berufen bin, die zu sein, die ich bin und dorthin zu gehen, wo er mich hinführt.

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Rob und Cath’s Freundesbrief Juni 2013

…….dass sie eins sind, so wie du und ich eins sind, Vater – damit sie in uns eins sind, so wie du in mir bist und ich in dir bin….. (Johannes 17,21 NLB)

Unsere Hochzeit – 27. April

Am Morgen unserer Hochzeit wachte ich um 4 Uhr auf und konnte nicht mehr einschlafen. Ich duschte und las dann meine Bibellese, die Johannes 17 war. Der Vers 21 berührte mich besonders, denn es war ja unser spezieller Tag, an dem wir Heiraten und vor Gott eins werden würden. Während ich mich mit meiner Brautjungferngesellschaft fertig machte, bereitete Rob sich mit seinen Trauzeugen vor. Wir beide blickten dem Tag voller Freude, Frieden und Spannung entgegen. Der Sonnenaufgang war unglaublich toll und das Wetter perfekt. Wir heirateten in einer sehr schönen alten Anglikanischen Kirche und meine beiden Pastoren trauten uns. Howard Wylie leitete uns durch unser Eheversprechen und John Basson predigte die Botschaft. Wir waren durch die Anwesenheit von Familienangehörigen und Freunden gesegnet, die von weit her angereist waren, um an diesem besonderen Tag bei uns zu sein. Es war so ein wundervoller Tag und wir beide sahen, wie Gott unser Gebete in jeder Weise erhört hatte. Wir danken allen, die für uns gebetet haben und bedanken uns auch für alle wundervollen Geschenke. Einiges davon werden wir diesen Monat für unsere Keniareise verwenden.

Unsere Flitterwochen

Die Hochzeitsreise gab mir einige Zeit um zu entspannen und einfach nur ich selbst zu sein. Wir waren an schönen Plätzen am West und Ost Kap von Südafrika und hatten unsere Laptops und Handys abgeschaltet. Es war eine wundervolle Zeit mit Jesus und uns beiden in Gottes schöner Schöpfung.
Mein Lesestoff für die Flitterwochen war unsere Bibel, für Zeiten der Stille hatte ich außerdem noch Bücher von Oswald Chambers und ein kleines Buch von John Piper über das Buch Ruth, eins meiner Lieblingsbücher der Bibel. Ich war überwältigt davon, wie in jedem von ihnen ein Thema eingewoben war, das unsere Gebete und Gedanken über die Zukunft formt. Das Thema war „Vision“.
Da antwortete mir der HERR und sagte: „Was ich dir jetzt zeigen werde, sollst du säuberlich auf Tafeln schreiben, damit es jeder mühelos im Vorbeigehen lesen kann. Denn das, was du siehst, wird erst zu einer bestimmten Zeit eintreten. Aber du kannst dich darauf verlassen, dass es eintrifft, auch wenn es eine Weile auf sich warten lässt. Du kannst darauf zählen, denn es ist keine Täuschung!“ (Habakuk 2, 2-3 NLB)
Während Rob und ich beteten und auf Gottes Antwort warteten, fragte ich mich: Was ist unsere Vision und was genau ist eigentlich Vision? Am 2. Mai haben wir gelesen, was Oswald Chambers darüber schreibt. Er erklärt, dass Gottes Vision zu haben die Quelle der Geduld ist, weil sie uns Gottes wahre und eigentliche Inspiration gibt. „Moses blieb beständig, nicht wegen seiner Hingabe an die Prinzipien der Wahrheit und Gerechtigkeit, nicht wegen seinem Pflichtbewusstsein gegenüber Gott, sondern weil er eine Vision Gottes hatte.“… „… sondern ging unerschütterlich weiter, weil er den Blick fest auf den richtete, der unsichtbar ist.“ (Hebräer 11, 27 NLB) Er sagt weiter, dass „eine Person, die eine Vision Gottes hat, nicht an eine Sache oder ein spezielles Geschehen hingegeben ist, sonder diese Person ist Gott selbst hingegeben.“
Wir haben beide eine Leidenschaft und Liebe für Kunst. Ich war deshalb erfreut, dass wir während unserer Ferien Architektur, verschiedene Kunstgalerien und Töpferwerkstätten erkunden konnten. Auf unserer Reise besuchten wir, Franschoek, Outshoorn, Graaf Reniet und Hogsback, lauter kleine Städte. Bei einer der Kunstgalerien in Hogsback war draußen eine Hinweistafel angebracht auf der mir auch wieder das Wort VISION entgegen sprang.
Als ich so über diese Worte im Lichte der Bibel und unserer täglichen Stille Zeit Lese nachdachte, dachte ich, wie wundervoll es doch ist, dass Gott der Künstler ist! Er ist der Töpfer und wir sind der Ton. Wir arbeiten aus einer Leidenschaft und Hingabe zu Gott der unsere Vision ist!

Zurück Zuhause

Eine oder zwei Wochen nachdem wir wieder zu Hause waren, bekamen wir die aufregende Nachricht, dass Rob seinen PhD in Systematischer Theologie bestanden hat. Wir waren begeistert, denn das bedeutet, Rob ist nun mit seinem Studium fertig und ist nun frei, verschiedene Möglichkeiten zu erkunden, wo er seine gelernten Fähigkeiten anwenden kann. Während dieser Warte- und Vorbereitungszeit wird Rob weiterhin als Architekt arbeiten. Ich habe mich nun in unserem Zuhause eingelebt und genieße es vollkommen eine Ehefrau zu sein. Ich bin mit meiner Hausarbeit und meinem Theologiestudium beschäftigt ( im Moment studiere ich Homiletik im zweiten Jahr) und ich beginne mich bei kleinen Kirchenprojekten in der Gemeinde zu engagieren. Ich hatte tolle Gelegenheiten mein Zeugnis in etlichen Kirchen in East London und Port Elizabeth zu erzählen und habe viele meiner Toriana Bücher verkauft. Ich hatte auch die Gelegenheit eine Frauenbibelgruppe mit Xhosa Frauen im Alternatives Community Centre zu leiten. Dieses Zentrum wird von Wendy Heasley, der Frau von Robs Pastor geleitet. (www.alternatives.org.za) Sie kümmern sich hauptsächlich um Frauen, die überlegen eine Abtreibung vornehmen zu lassen und helfen diesen Frauen eine gut informierte Entscheidung zu treffen. Sie bieten auch Beratung, Kurse und Unterstützung an, wenn die Frauen sich entschieden haben, ihre Babys zu behalten. Ich hatte die Gelegenheit einige dieser Frauen und ihre kleinen Babys kennen zu lernen. Ich habe es sehr genossen diese Frauenbibelgruppe zu leiten und habe wieder begonnen mein Xhosa zu üben. Ich werde auch den christlichen Frauen helfen, die wöchentlich mit einer Suppenküche den Armen unserer Gesellschaft helfen.

Unsere Missionsreise nach Kenia

Am 22. Juni werden Rob und ich für 2 Wochen nach Kenia reisen um dort die Möglichkeiten zu erkunden, wo wir als Team dienen können, um Menschen in Gottes Wort zu unterweisen und in der Jüngerschaft anzuleiten. Unser Herz schlägt besonders für die Menschen in Afrika und deshalb hoffen und beten wir, dass die Möglichkeit mit DIGUNA in ihrer Jüngerschaftsschule in Kenia zu dienen, sich für alle als gut erweisen wird. Bitte betet mit uns und den DIGUNA Leitern, während wir betend unsere zukünftige Mission bedenken.

Eine neue Webseite

Dieser Freundesbrief wird das letzte Update auf meiner Webseite www.cathaufmission.com sein. Wir werden von nun an alle Updates auf unserer neuen Webseite www.visionandaffections.wordpress.com einstellen.

Cath’s und Rob’s Neujahrsfreundesbrief 2013

Denn wir sind Gottes Schöpfung. Er hat uns in Christus Jesus neu geschaffen, damit wir zu guten Taten fähig sind, wie er es für unser Leben schon immer vorgesehen hat. (Eph. 2,10 NLB)

Wir haben uns verlobt!

Das letzte Jahr, in dem die Freundschaft mit Robert begann, war ein sehr ereignisreiches Jahr. Am 8. Dezember nahm er mich noch vor Sonnenaufgang mit auf das Dach des Hauses in dem seine Wohnung ist, über dem 7. Stockwerk. Er stellte Stühle auf und servierte uns dann, während wir den Sonnenaufgang betrachteten, „Milo“ und Muffins. Dann gab Robert mir eine Karte, auf der stand: „Meine liebste Catherine – WILLST DU MICH HEIRATEN- mit aller Liebe und Zuneigung in der ganzen Welt!“ Ich sagte: „Ja!“ Rob kniete sich daraufhin vor mir nieder und präsentierte mir einen wunderschönen Ring, den er selbst entworfen hat. Er steckte ihn mir an den Finger und ich war begeistert!

Unsere Hochzeit

Wir werden am 27. April 2013, morgens um 8 Uhr, in der St. Paul’s Kirche in Rondebusch, in Cape Town, heiraten. Nach der Trauung werden Tee und Muffins serviert. Ihr seid herzlich eingeladen euch auf unserer Webseite über weitere Details zu informieren. www.weddingwire.com/robandcath. Wenn ihr die Webseite nicht aufrufen könnt, aber gerne zu unserer Hochzeit kommen wollt, dann schreibt mir doch bitte bis zum 14. Februar 2013 an folgende Email Adresse: cath.bezold@diguna.de

Unsere Zukunft

Im Moment sind wir an den Vorbereitungen für unsere Hochzeit und Robert hat diesen Monat, kurz vor seinem Geburtstag, die Abschlussdissertation für seinen Doktor in Theologie eingereicht. Ich bewundere wirklich wie er gleichzeitig Vollzeit in seinem Beruf als Architekt gearbeitet und abends Theologie studiert hat. Er wird dieses Jahr auch noch weiterhin als Architekt arbeiten, damit ich mein Sabbatjahr zu Ende nehmen kann und gleichzeitig beten wir auch schon über verschiedene Missionsmöglichkeiten. Wir erkunden die Möglichkeit uns DIGUNA anzuschließen und in ihrer Jüngerschaftsschule in Kenia zu arbeiten. Dafür planen wir die letzte Woche im Juni nach Kenia zu fliegen, um uns dort mit den Leitern zu treffen und uns über die Optionen zu informieren. Bitte betet mit uns, während wir darauf warten, wie der Herr uns führen wird und in welche Arbeit er uns stellen wird. Meine Kirche hat uns während der ganzen Zeit sehr unterstützt.

Bis jetzt ist meine Rückkehr nach Südafrika gut gewesen und wir hatten ein sehr schönes Weihnachtsfest mit unseren beiden Familien. Ich hatte Zeit mich auszuruhen und wir sind jetzt dabei, Roberts Apartment vorzubereiten, denn dort werden wir wohnen, wenn wir verheiratet sind. Ich werde auch weiter an dem South African Theological Seminar studieren und mein zweites Buch schreiben. Ende letzten Jahres wurde mein erstes Buch „Toriana“ erfolgreich ins Deutsche übersetzt und kurz vor Weihnachten gedruckt. Bis jetzt sind 45 Bücher verkauft. Sobald ich damit Gewinn mache, wollen wir dieses Geld für die Mission nutzen.

Danke für eure anhaltende Liebe, Emails, finanzielle Unterstützung und all eure Gebete. Bitte betet auch jetzt, in der Zeit der Vorbereitung auf unsere Ehe, weiter für uns beide.

Gott segne euch!
Rob und Cath

Nachrichten November 2012

„HERR, du allein bist mein Besitz, mein Becher, angefüllt mit Segen. Du bewahrst mein Erbe. Das Land, das du mir geschenkt hast, ist ein schönes Land …“ (Psalm 16,5-6a NLB)

Das Buch „Toriana“ kann nun in Deutsch bestellt werden!

Gottes Zeitplan ist immer perfekt und Seine Wege sind höher als unsere Wege. Es war ein langes und schönes Unternehmen, mein Buch „Toriana“ ins Deutsche zu übersetzen. Ich möchte mich bei Petra Bettgenhäuser und Christoph Peter dafür bedanken, dass sie sich die Zeit genommen haben, es ins Deutsche zu übersetzen. Ich danke auch Steffen und Esther Siegle für das Photodesign und Layout. Und schließlich möchte ich auch Peter Hofer und Ute Arnold danken, die beim Drucken und Verteilen des Buches helfen. Ohne diese wundervollen Brüder und Schwestern in Christus würde die deutsche Übersetzung von „Toriana“ nicht pünktlich für Weihnachten fertig sein.

Update vom Südsudan

Ich bin weiterhin mit Pastor Mark von unserem Dorf und den anderen Missionaren dort in Email Kontakt. Die Dinge gehen weiterhin gut. Seit ich weg bin, unterstützt Joshua Musuva durch regelmäßige Besuche die Kirche in Ohilang. Daniel ist auch wieder sicher angekommen und ich bin dankbar, dass er Pastor Mark unterstützt. Bitte betet weiter für sie, für Kraft vom Herrn, Weisheit und Sein Versorgen, damit sie die Kirche weiter aufbauen können und als Licht für Jesus leuchten.

Das Wiedersehen mit Robert Falconer

Es war ein unglaublicher Moment, nach 5-monatiger Wartezeit am Flughafen von Johannisburg in Südafrika, schließlich in Roberts Armen zu sein. Wir hatten eine wundervolle Zeit mit meiner Familie und fuhren dann zusammen zu seinem Zuhause nach Port Elizabeth. Es war großartig Roberts Eltern wieder zu treffen und wir hatten eine ganz besondere Zeit zusammen. Ich habe mich nun eingerichtet und bin in ein Zimmer im Haus seiner Eltern gezogen, welches direkt am Meer liegt. Ich kann Delfine und manchmal auch Wale sehen; es ist schön hier. Ich freue mich auch sehr, dass ein Teil meiner Fitzpatrick Familie kommen

Nachrichten September 2012

Liebe Familie und Freunde,

„Wer ist denn Apollos und wer ist Paulus, dass ihr euch unseretwegen streitet? Wir sind doch nur Diener. Durch uns hat Gott euch zum Glauben geführt; jeder von uns tat die Arbeit, die der Herr ihm auftrug. Meine Aufgabe bestand darin, den Samen in eure Herzen zu pflanzen, und Apollos hat ihn bewässert; aber es war Gott – nicht wir -, der ihn wachsen ließ. … Derjenige, der pflanzt und derjenige, der bewässert: Beide arbeiten zusammen auf dasselbe Ziel hin. Belohnt aber wird jeder für sich, entsprechend seiner Arbeit.“ (1. Korinther 3:5-8 NLB)

Cath’s Zukunftspläne

Genauso war ich zusammen mit dem verstorbenen Martin Bezold ein Diener Christi, durch den viele Menschen zu Jesus Christus gefunden haben. Gott hat in seiner Gnade den Samen, den wir im Süd Sudan gepflanzt haben, aufgehen lassen. Ich fühlte mich auf unbestimmte Zeit dazu berufen, im Süd Sudan zu dienen, weil ich wusste, dass ich dazu berufen bin, unerreichten Menschen das Evangelium von Jesus Christus weiterzugeben. Aber, ich fühlte auch, dass ich nicht dazu bestimmt bin, für den Rest meines Lebens als Single Missionarin zu arbeiten. Seit ich ein kleines Mädchen bin habe ich davon geträumt und darauf gehofft, verheiratet zu sein und eine Familie zu haben. Ich habe niemals an Gottes Plan gezweifelt und immer darauf vertraut, dass er mich führen wird, wenn ich mein Kreuz auf mich nehme und Ihm nachfolge. Ich weiß auch, dass Gott ein anderes Timing hat als ich, und so brachte er Martin zu einer bestimmten Zeit und für einen bestimmten Grund in mein Leben; und dann holte Gott ihn nach Hause. Ich habe wirklich erfahren, dass Gott gibt und nimmt und doch werde ich in meinem Herzen, auch in Zeiten von Trauer und Enttäuschung, immer noch sagen: „mein Herr, dein Name sei gelobt“! Es sind jetzt dreieinhalb Jahre her, seit Martin verstorben ist und ich weiß, dass er bei unserem Herrn ist. Ich denke, ich habe die Arbeit, die Martin im Süd Sudan begonnen hat, treu weitergeführt.

Ich hatte geplant ein TIMO Team zu leiten, um der Kirche, die wir gestartet haben, beim Wachstum zu helfen. Mitten in meine Pläne brachte Gott Robert Falconer, einen Christen, in mein Leben. Wir haben eine enge Freundschaft entwickelt, darüber hinaus aber lieben wir einander sehr, haben darum gebetet und fühlen uns dazu bestimmt, zusammen zu sein. Während der letzten Monate haben wir mit unseren Familien, Freunden und Missionsleitern gebetet und denken, dass ich ein Sabbatjahr in Süd Afrika nehmen sollte. Dadurch sind Robert und ich in der Lage, mehr Zeit miteinander zu verbringen und so an unserer Beziehung zu bauen. Wir würden in derselben Gegend leben und hätten nicht nur über Email und Skype miteinander Kontakt.

Die Dorfgemeinschaft

Mein Vater hat einen Brief an das Dorf geschrieben, in dem er ihnen ihrer Kultur gemäß erzählte was mit Martin und seinem Tod geschah und dass ein neuer Mann, Robert, zu ihm gekommen sei und mein Vater mich nun bittet für die Familienverhandlungen nach Hause zu kommen. Ich befragte etliche Lopit, was hier angebracht sei und sie schlugen vor, dass ich den Brief von einem Repräsentanten lesen und übersetzten lassen solle und ich dabei auch anwesend sein solle. Das geschah vor zwei Wochen. Das Dorf war traurig, aber sie gaben mir ihren Segen, denn sie sagten, es sei gut für mich, heim zu gehen und zu heiraten.

TIMO Team

(Missionstrainingsteam)
Gott sei Dank ist es nicht meine Arbeit, sondern Gottes und Er hat einen Plan. Nachdem meine DIGUNA Missionsleiter TIMO und AIM (Afrika Inland Mission) über meine veränderte Situation unterrichtet hatten, kann man verstehen, dass sie sich zwar für mich freuten, aber auch wegen der Arbeit besorgt waren und so fingen sie an, dafür zu beten, dass Gott andere Leiter bereitstellen würde. AIM sprach Joshua und Justina Musuva an, die sowohl enge Freunde von Martin als auch von mir waren seit wir unsere Arbeit im Süd Sudan begonnen hatten. Unten ist ein Auszug von Brian und Kathy De Schmidt’s (AIM Zentral Region Koordinatoren) Freundesbrief, der die gute Nachricht bestätigt, dass die Musuva’s zusammen mit AIM und ihrer Missionsorganisation (AICMB) einverstanden sind, meine Leiterposition des TIMO Teams zu übernehmen:

„ Wir sind begeistert, dass Joshua und Justina Musuva, die seit 6 Jahren Missionare erst von Kenia und jetzt vom Süd Sudan sind, sich bereit erklärt haben ein TIMO Team unter den Lopit zu leiten. Wir haben eine gute Zeit damit verbracht, mit ihnen, ihren Missionsleitern und TIMO Personal über Zukunftsmöglichkeiten und die praktische Verwirklichung zu sprechen. Betet für sie und ihre 4 Kinder wenn sie alles für die Ankunft des Teams im September 2013 vorbereiten. In unseren Büchern sollten sie eine Goldmedaille bekommen.“

Geld, das für TIMO gespendet wurde

Alle Gaben, die speziell für das TIMO Projekt gegeben wurden, wurden von DIGUNA zurückbehalten und werden für TIMO zur Verfügung gestellt, wenn die Musuva’s beginnen für das Team zu bauen und vorzubereiten.

Das Container Haus

Das Container Haus, das Solarsystem, der Wassertank und das Kommunikationssystem wird alles für Daniel, Clayton, die Musuva’s und das TIMO Team und für alle andern Missionare, die hier in diesem Gebiet arbeiten, wollen hier bleiben. Ich bete, dass es weiterhin ein Licht auf dem Berg zur Ehre Gottes ist!

Pastor Mark

Ich weiß ich werde ihn sehr vermissen, er ist ein guter Freund. Eins meiner Hauptziele war, ihm und seiner Frau zu helfen, sich hier einzurichten. Die gute Nachricht ist, dass die Kuh- und Ziegenverhandlungen über den Brautpreis vor 2 Wochen erfolgreich abgeschlossen wurden. Danke an alle die dafür gespendet und mit uns gebetet haben. Die andere gute Nachricht ist, dass Marks Haus fast fertig ist. Die Bauleute werden bald die Fenster fertig machen und die Wände, indem sie Lehm auf das Lehmflechtwerk aufbringen. Das Haus wird also bald für ihn und seine Familie einzugsbereit sein.

Die Kirche

Letzten Dezember hat ein Team von Besuchern geholfen das Dach der Kirche zu bauen und letzen Monat haben wir die Wände, den Boden und die Kanzel fertig gestellt. Die Kirche ist also fertig und die jungen Nachfolger wachsen unter der Leitung von Pastor Mark. Daniel wird für eine bestimmte Zeit zurückkehren und wird eine große Unterstützung für Mark sein, genauso wie Clayton, wenn er wiederkommt.

Das Lopit Alphabet Buch

Dieses Projekt war sehr lohnend, denn Mitglieder der Dorfgemeinschaft und Peter von DIGUNA Deutschland haben mir geholfen das Buch zusammenzustellen. Meine Freundin Ute hat es in den Süd Sudan gebracht. In den letzten Wochen haben wir es erfolgreich vom Amt für Erziehung abstempeln lassen. Zusammen mit uns haben sie diese Bücher übergeben und Trainingseinheiten in den örtlichen Lopit Schulen abgehalten. Das war nun ein 4-Jahresprojekt und es ist wundervoll zu sehen wie es erfolgreich angenommen wird.

Die Schule

Dieses Projekt werde ich nicht abschließen können bevor ich den Sudan verlasse, aber ich vertraue auf Gott, dass er diese Arbeit nach seinem Willen abschließen wird. Die Gaben die ich bis heute bekommen habe, ermöglichten es mir, die Schule bis zur Ringankerebene fertig zu stellen. Ich werde weiterhin den Gewinn aus dem Verkauf meines Buches „Toriana“ sparen und für die Schule und/oder Joshua und Justina, die die Arbeit hier fortführen werden, bereitstellen.

„Toriana“ in Deutsch

Die Übersetzung ist fertig; die Arbeit am Design und das Zusammenstellen des Buches und Einfügen der Bilder braucht aber noch Zeit. Ich werde euch informieren sobald es in Deutschland in Druck geht.

Die Autos

Mein Toyota Land Cruiser, für den auch Leute Geld gespendet hatten, wurde an Willi und Maggi gegeben. Die beiden arbeiten auch mit DIGUNA in diesem Teil des Süd Sudan. Sie haben die Vision noch andere Dörfer mit dem Evangelium von Jesus Christus zu erreichen. Sie haben das Auto jetzt seit 2 Monaten und ich freue mich sehr zu sehen wie gut sie das Auto gebrauchen können. Das andere Auto wird von DIGUNA für ein anderes Projekt zur Verfügung gestellt.

Einmonatige Vorankündigung

Einige Repräsentanten meiner aussendenden Missionszelle machten mich darauf aufmerksam, dass ich seit über 10 Jahren unter der spirituellen Leitung meiner Kirche als Missionarin arbeite, ohne ein Sabbatjahr genommen zu haben. Sie sind zusammen mit den Ältesten meiner Kirche und den Missionsleitern von DIGUNA darüber eingekommen, dass es gut für mich sei, nun ein Sabbatjahr zu nehmen, beginnend am 1. November 2012. Ich werde weiterhin eine Vollzeitmissionarin bei DIGUNA bleiben, aber ich glaube, meine Zeit im Sudan ist dann beendet. Ich denke es ist nur richtig alle meine Sponsoren und Unterstützer einen Monat im voraus darüber zu informieren, dass ich die Absicht habe, den Süd Sudan zu verlassen. Ich danke euch für eure unbeschreibliche Unterstützung, Ermutigung und eure Gebete in all diesen Jahren. Ich bin euch für immer dankbar!

Robert und ich wollen dieses Jahr nutzen, um unsere Beziehung zu vertiefen und an Visionen für unsere zukünftige Missionsarbeit zu arbeiten, wo immer das auch sein mag. Mission und die unerreichten mit dem Evangelium von Jesus Christus zu erreichen ist uns ein großes Anliegen, aber wir brauchen Zeit um darüber zu beten und Gott für diese gemeinsame Vision zu befragen. Die Ältesten meiner Kirche in Südafrika und Deutschland sehen mich immer noch als ihre Missionarin und werden mich auch während meines Sabbatjahres weiter unterstützen. Einige von euch möchten aber vielleicht speziell die Arbeit im Süd Sudan unterstützen und deshalb verstehe ich es, wenn ihr euch entscheidet, mich nicht weiter finanziell zu unterstützen.
Bitte emailt mir an cath.bezold@diguna.de wenn ihr Fragen haben solltet.
Danke für eure Gebete, eure Liebe und Unterstützung.

Möge Gott euch segnen!

Cath

Nachrichten August 2012

„Ihr Gebet im Glauben an Gott wird den Kranken heilen, und der Herr wird ihn aufrichten.“ (Jakobus 5:15a)

Malaria

Dies war ein schwerer Monat in dem viele Menschen an Malaria erkrankt sind. Wir hatten zwei schlimme Fälle, Madelena, die im 3. Monat schwanger ist, und Afara, einer unserer Nachfolger und ich möchte allen danken, die mit uns gebetet haben. Unsere jungen Nachfolger beteten auch für ihren Freund Afara und erlebten wie Gott ihn heilte. Interessant war, dass das Dorf beobachtete wie wir sowohl Medikamente benutzten als auch zu Gott für ihre Heilung beteten. Ihr könnt die Vorher- Nachher- Bilder von beiden Patienten sehen – Gott allein gehört die Ehre! Am Ende dieses Monats erkrankte auch ich an Malaria und begann die Behandlung. Der Häuptling und die Leiter kamen um mich zu besuchen und zu sehen wie es mir ging und sagten mir, wir müssten zu Gott beten, dann würde er mich heilen! Ich lächelte und freute mich, denn sie beobachten wirklich genau und lernen und erinnern mich daran auf den Herrn für meine Heilung und Erholung zu vertrauen. Alle Ehre sei IHM!

Unser Wassertank ist voll!

Ich bin Willi und Clay sehr dankbar, dass sie geholfen haben den Wassertank, den Daniel von Kenia geholt hat, zu installieren. Während einer trockenen und heißen Wetterperiode brauchten sie einen Tag dafür. Ich war besorgt, die Regenzeit könne vielleicht schon zu Ende sein, aber wir beteten zusammen mit den Kindern und, gepriesen sei Jesus, wir hatten danach viel Regen. Unser 5000l Tank fließt nun über!

Der Bau unserer Schule

Ich bin Kathy, Helen und Jose sehr dankbar, die den Start des Buchverkaufs von „Toriana“ in London organisiert haben. Das Geld, das dort zusammen gekommen ist und auch das Geld, das aus verschiedenen Teilen der Welt gespendet wurde, hat es uns ermöglicht, den Bau des 2-Klassen Schulgebäudes für unser Dorf fort zu führen. Es ist ein Dorfprojekt und die Einheimischen haben die Ziegel gemacht und auch Wasser und Sand gebracht. Diesen Monat haben sie Steine für den Ringanker gebrochen. Unser Beitrag war bis jetzt den Zement zu stellen und einige der christlichen Bauarbeiter aus Uganda zu bezahlen. Zum jetzigen Zeitpunkt haben wir genug Mittel um die Schule bis zur Ringanker-Ebene fertig zu stellen und ich vertraue auf Gott, dass er auch die Mittel bereitstellen wird um Holz und Dachmaterial zu kaufen.
Ich fühle mich ein bisschen wie Nehemia, der auf der einen Seite betete und auf der anderen baute. Wenn ihr euch dazu geleitet fühlt, etwas für das Dach der Schule zu spenden, sind wir euch sehr dankbar. Ihr könnt die Spende als „Cath Bezold Schule“ kennzeichnen, damit ich weiß, wie ich sie zuteilen muss.
Bank Informationen:
Standard Bank: Rondebosch
CA BEZOLD
Branch Code 25009
Kontonummer – 071483985
Mein DIGUNA Konto in Deutschland ist:
DIGUNA
Ref. CATH BEZOLD School
Sparkasse Dillenburg
Kontonummer: 88658
BLZ: 51650045
IBAN: DE53 5165 0045 0000 0886 58
BIC: HELADEF1DIL

Nachrichten Juli 2012

„Und mein Gott wird euch aus seinem großen Reichtum, den wir in Christus Jesus haben, alles geben, was ihr braucht.“ (Phil. 4,19 NLB)

Alphabet Buch

 


In meiner ersten Woche, seit ich nun im Süd Sudan zurück bin, war es sehr aufregend und spannend für mich zu sehen wie die Leute auf das Alphabet Buch, an dem ich die letzten 2 Jahre gearbeitet habe, reagierten. Sogar die 3 Inspektoren für Erziehung in unserer Gegend hier haben sich das Buch angesehen und ihren Kommentar dazu gegeben. Ich nehme nun die abschließenden Korrekturen vor, so dass es dann hoffentlich gedruckt und in den Schulen verteilt werden kann.

Evangelisation

Noch bevor wir zurück im Süd Sudan waren, verspürten die Mitglieder des Ohilang Teams die Notwendigkeit noch mehr Dörfer als bisher mit dem Wort Gottes zu erreichen. Bis jetzt haben wir dieses Ziel erreicht. In unserem Dorf Ohilang wird das Wort Gottes wenigstens zweimal die Woche auf unterschiedliche Weise präsentiert; durch den Jesus Film, unseren Moses Film, 10-minütige Videoclips, die das Evangelium in Lopit zeigen und durch Predigten. Die Männer und unsere jungen, männlichen Nachfolger gingen auch zu Fuß zu anderen bisher unerreichten Dörfern. Die Reaktion war unglaublich! Unser elektrisches Equipment, in welches wir investiert haben, nämlich der kleine Beamer, der Ipod und die neuen Lautsprecher, werden alle durch Solarenergie aufgeladen und brauchen keinen Generator. Alle funktionieren unglaublich gut und werden wenigstens dreimal die Woche für unsere Arbeit eingesetzt.

Wasser

Innerhalb der ersten Woche nachdem wir zurück waren ging die Hauptwasserpumpe kaputt, die für unser Dorf und unser Geländer das Wasser pumpt. Wir waren für 10 Tage ohne Wasser und verließen uns auf Gott, dass er für Regenwasser sorgen würde, oder für Frauen, die uns helfen würden Wasser aus einem anderen Dorf zu holen. Aus einem Nachbardorf holten wir die benötigten Rohre und dann arbeiteten die Männer einen ganzen Tag daran. Gott sei Dank waren sie erfolgreich! Durch diesen Vorfall realisierten wir, wie wichtig es ist, unseren Regenwassertank aus Kenia zu holen. Letzte Woche ist Daniel dorthin gefahren, um ihn abzuholen.

„Toriana“ in Deutsch

Der Verleger, der mir bei der Feinarbeit der deutschen Version meines Buches hilft, hat letzten Monat große Fortschritte gemacht. Wir haben nun gemeinsam per Email das elfte Kapitel des Buches abgeschlossen. Es gibt nur zwölf Kapitel, also wird es hoffentlich nächsten Monat fertig werden.

Rob und Cath

Wie ihr in meinen vorherigen Freundesbriefen gelesen habt, sind Rob und ich nun, nachdem wir uns durch unser Theologisches Seminar kennen gelernt und eine romantische Woche zusammen in Südafrika verbracht haben, fest miteinander befreundet. Wir fühlen uns beide sehr gesegnet und sind dankbar für die Technologie, die es uns ermöglicht in Kontakt zu bleiben, denn wir emailen täglich. Unsere Liebe wächst weiter und wir genießen es, einander kennen zu lernen. Rob arbeitet weiterhin in einer vollen Stelle als Architekt und abends und an den Wochenenden arbeitet er hart, um seinen Doktor in Theologie abzuschließen. Wir vermissen einander sehr, doch wir haben im Moment beide Projekte abzuschließen und vertrauen darauf, dass Gott uns helfen wird, das Rennen gut zu laufen. Wir hoffen Ende September eine bessere Idee davon zu haben, wie Gott uns weiter führen wird. Ich werde euch dann mit den weiteren Entwicklungen updaten.

Danke für eure Gebete, eure Unterstützung und euer Engagement dabei zu helfen, die unerreichten mit dem Evangelium zu erreichen!

Nachrichten Juni 2012

„Alles hat seine Zeit, alles auf dieser Welt hat seine ihm gesetzte Frist….“ (Prediger 3:1 NLB)

Einreise in den Süd Sudan ist verzögert

Unsere geplante Einreise wurde hauptsächlich dadurch verzögert, dass wir auf verschiedene Autoersatzteile aus Deutschland warten mussten. Doch preist den Herrn, alle Teile sind richtig hier angekommen und die Männer können nun damit beginnen an den Autos zu arbeiten. Wir hoffen, sie haben die Autos bis nächste Woche Montag fertig für die Fahrt in den Süd Sudan. Jordan aus den USA wird zu unserem Team dazu kommen, das ist wirklich aufregend. So Gott will, werde ich diesen Donnerstag den Männern voraus fliegen – erst nach Juba und von dort in unsere Region in den Lopit Bergen.

„Toriana“ Buchverkauf

Der Verkauf des Buches in Süd Afrika läuft gut. Sowohl das South African Theological Seminar als auch Freunde aus Port Elizabeth haben viele Bücher gekauft und der Erlös hat uns dabei geholfen einen leistungsstarken, 5kg Lautsprecher zu kaufen. Dieser Lautsprecher wird wie ein Laptop aufgeladen und braucht keinen Generator. Er wird uns beim Zeigen des Jesus Films und anderer biblischer Filme, die wir mit in den Sudan bringen, sehr nützlich sein. Die Bücher werden nun in Süd Afrika bei Scripture Union in Port Elizabeth verkauft. Kontaktiert Paul unter paul@su.orz.za Sie werden auch in Kenia in unserem DIGUNA Buchladen in Mbagathi verkauft. Kontaktiert Philip unter mbagathi@diguna.de

Eine neue Liebe in Caths Leben

Wie viele von euch wissen, mache ich seit 3 Jahren am South African Theological Seminary ein Fernstudium. Letztes Jahr habe ich eine Arbeit über Kirchendoktrin geschrieben, bei der Robert Falconer mein Tutor war. Er ist von Port Elizabeth in Süd Afrika. Ich baute in dieser Arbeit eine Menge über meine Arbeit im Süd Sudan ein und Rob war davon so berührt, dass er mich fragte, ob er meine Arbeit unterstützen und dafür beten dürfe. Ich setzte ihn mit auf meine wöchentliche Gebetsgruppenliste und er bekam auch meinen monatlichen Freundesbrief. Gelegentlich antwortete er mit ermutigenden Worten oder Gebeten für unsere Arbeit und das Team. Vor ungefähr 4 Wochen emailte er mir und fragte mich, ob ich offen dafür wäre eine Freundschaft zu beginnen. Ich hatte ihn noch nie getroffen, aber wir beschlossen trotzdem uns mehr zu schreiben. Jeden Tag wurden unsere Emails mehr und ich begann meinen Dad und meinen Pastor John mit in den Prozess einzubeziehen. Sie beteten mit mir und berieten mich über Emails. Während wir uns jeden Tag schrieben, wuchs meine Liebe zu ihm und seine Liebe zu mir. Rob setzte sich dann mit meinem Vater in Verbindung und bestellte über ihn mein Buch. Durch das Lesen meines Buches wurde seine Liebe zu mir bestätigt, aber ich spürte, dass ich ihm nicht darauf antworten konnte, bevor ich nicht die Zeit gehabt hatte, ihn persönlich kennen zu lernen. Meine DIGUNA Missionsleiter waren damit einverstanden, dass ich eine Woche in Süd Afrika verbrachte, wo Rob meinen Vater und meine Familie kennen lernen konnte und ich seine Familie und seine Kirche. Es war eine unglaubliche Woche; viele Menschen beteten und wir spürten einen Frieden und Liebe füreinander. Nach einem romantischen Abendessen fragte Rob mich, ob ich seine Freundin sein wolle und ich sagte JA! Es ist also jetzt offiziell und wir sind beide sehr glücklich. Roberts Professor am SATS machte Witze darüber, ob Rob nun dem South African Theological Seminary lobola (Kühe als Brautpreis) bezahlen würde, denn ich bin ja eine ihrer Studentinnen! Ich werde in dem nächsten Freundesbrief mehr Einzelheiten berichten. Bitte betet für uns, denn ich bin nun in den Süd Sudan zurück gekehrt und Rob wird seinen PhD (Doktor) in Theologie fertig machen.

Nachrichten April – Mai 2012

„Überall werden Kriege ausbrechen. Aber habt keine Angst – diese Dinge müssen geschehen, doch das Ende wird noch nicht unmittelbar darauf folgen. Völker und Königreiche werden sich den Krieg erklären. …Die Botschaft vom Reich Gottes wird auf der ganzen Welt gepredigt werden, damit alle Völker sie hören, und dann erst wird das Ende kommen.“ (Matthäus 24:6,14 NLB)

Spannungen zwischen dem Sudan und dem Süd-Sudan

In den neuesten Nachrichten sieht die Situation entlang der Grenze von Süd-Sudan und Sudan nicht gut aus; es gibt Kämpfe und Bombenangriffe in den Gebieten entlang der Grenze. Die politischen Führer im Norden und im Süden müssen zu einer Einigung betreffs des Öls im Süden und der Nutzung der Öl-Pipelines im Norden kommen. Wir müssen dafür beten, dass die Situation sich verbessert. Im Moment betreffen die Kämpfe und Bombenangriffe nicht das Gebiet, in dem wir derzeit arbeiten, denn das ist im südlichsten Teil des Süd-Sudan. Wir treffen vorsorgliche Einschätzungen und halten uns informiert. Wir wissen eure Liebe, Gebete und Unterstützung für uns alle, die wir im Süd-Sudan arbeiten, um das Evangelium vom Reich Gottes in dieser schwierigen Zeit zu predigen, zu schätzen. Unten ist eine Karte, die von den BBC Nachrichten am 12 Mai 2012 entnommen wurde. (www.bbc.co.uk/news/world-africa-18045919 )

Der Buchverkauf von „Toriana“

Ich weiß alle zu schätzen, die mein Buch gekauft haben. Wie ihr von meinem vorherigen Freundesbrief wisst, hatte ich 300 Bücher in Süd Afrika verkauft. Um alle Kosten des Druckens zu bezahlen war es nötig 220 Bücher verkaufen. Ich habe also schon Gewinn gemacht. Mit dem bisherigen Erlös konnte ich zwei Solar betriebene Laptops für unseren kenianischen Pastor, der in einem anderen Teil des Süd-Sudan arbeitet und unseren sudanesischen Pastor, mit dem wir in unserem Dorf zusammen arbeiten, kaufen. Siehe Bilder unten.
Der Verkauf ist in den letzten zwei Monaten weiter gegangen. In Süd Afrika sind 18 und in Deutschland 19 weitere Bücher verkauft worden. Danke Herr! Die deutsche Version ist immer noch in Arbeit. Derzeit sind wir an Kapitel 5. Ich werde euch durch meinen Freundesbrief wissen lassen, wann es fertig und käuflich zu erwerben ist.

Meine Reisen in Deutschland

Ich hatte die Gelegenheit in vielen Kirchen in Deutschland zu sprechen und war auch zu Konfirmationsklassen, Kinderbibelstunden, Jugendevents und einem Bibelabend von Männern und Frauen eingeladen. Sogar eine Schule in Lintorf hatte mich eingeladen, denn sie hatten Afrika als Thema. Es war ein Privileg, die Möglichkeit zu haben über meine Erfahrungen in Afrika, meine Liebe zu Jesus und wie er unser Leben beeinflussen kann, zu berichten.

Fortschritte bei TIMO

Nach meinen Vorträgen in vielen Kirchen in Süd Afrika und Deutschland hat Gott auf vielfältige Weise gewirkt, und ich bin sehr dankbar für die Unterstützung die eingeht. Im letzten Freundesbrief hatte ich erklärt, dass ich 15 000 Euro aufbringen muss, um die Häuser für das TIMO Projekt zu bauen. Bis jetzt hat Gott für 6 980 Euro gesorgt. Preist den Herrn! Bitte betet weiter für dieses Anliegen. Bitte betet auch für Daniel und Clayton und andere Männer, die uns beim Bau der Hütten und Häuser für das TIMO Team helfen werden.
Aufregend und spannend ist, dass die Afrika Inland Mission (AIM) zwei Single Frauen gefunden und interviewt hat, die ernsthaft darüber nachdenken unserem TIMO Team beizutreten.
Bitte betet, dass Gott noch andere Single Frauen und auch Ehepaare bereit macht zu unserem Team zu kommen.

März Neuigkeiten 2012

Kommt und sehet, was euer Gott getan hat, wie wunderbar er an seinem Volk gehandelt hat. (Psalm 66,5 NLB)


AWährend ich von Kirche zu Kirche reiste und Berichte über unsere Arbeit im Süd-Sudan gab, dachte ich, es sei gut, in meinem neuesten Freundesbrief auch einige Informationen darüber zu geben, wie wir die finanziellen Mittel genutzt haben, die ihr uns letztes Jahr zu Verfügung gestellt habt. Ich werde mit den Bauprojekten beginnen, die den meisten Teil unseres Funds gebraucht haben und dann über die Reisekosten und Evangelisation/Schule berichten.

Gebäude

1) Der Bau unserer Basis für unser neues Projekt in einem neuen Gebiet der Lopit Berge

    – Materialien für den Bau eines großen Stacheldrahtzauns rund um unser Grundstück
    – Werkzeuge und Essen für die Leute, die uns beim Räumen der Landebahn geholfen haben
    – Das Containerhaus: Design, Konstruktion, Bau eines Daches und Transport.
    – Ein ausgezeichnetes Solarsystem, das mich selbst und das Team mit genügend Strom versorgt, um unsere Geräte Tag oder Nacht aufzuladen und auch für Licht und so weiter sorgt.
    – Lager und Badezimmereinrichtung neben dem Containerhaus – das Geld wurde gebraucht, um Materialien und den Transport von Zement, Ziegelsteinen, Sand, Wasser und Dachmaterialien zu bezahlen und auch die Arbeiter, die die Steine gebrochen und beim Bau geholfen haben.

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2) Der Bau unserer AIC Kirche wir kauften diese Materialien von Einheimischen vor Ort

    – große Holzpfähle, um die gesamte Struktur zu stützen
    – große Mengen von Bambus für die Wände und das Dach
    – große Mengen von Palmblättern für das Dach
    – Sand und Wasser, um die Wände einzuschlämmen

3) Der Bau von 2 Klassenräumen für die Grundschule (Projekt der Dorfgemeinschaft)

    – wir stellten nur den Zement zur Verfügung und sorgten für dessen Transport
    – wir leisteten auch einen finanziellen Beitrag für die zwei Hauptbauarbeiter der Schule
    – Es war ein Projekt der Dorfgemeinschaft. Das Dorf sorgte für Ziegelsteine, Sand und Wasser und auch für 5 Bauarbeiter, die von dem Dorf mit Essen und Geld bezahlt wurden.

Der Transport

Der Transport von verschiedenen Teams, die uns bei obigen Bauprojekten, beim Evangelisieren und beim Missionieren mit dem Jesus Film in den umliegenden Gegenden geholfen haben.

    – VISA Kosten von 100 US Dollar pro Person
    – Flugkosten
    – Benzin
    – Unterhaltung von 2 Fahrzeugen und der Kauf von Zubehörteilen

Finanzielle Unterstützung

Die finanzielle Unterstützung und das Bereitstellen von finanziellen Mitteln für das Unterrichten von Kindern von ortsansässigen Missionaren und verschiedenen süd-sudanesischen Studenten in der Bibelschule. John Kerim zum Beispiel, wird als Pastor für die Bereiche, in denen wir auch arbeiten, ausgebildet. ( Er hat sich damit einverstanden erklärt, in meinen Freundesbrief mit aufgenommen zu werden und schickt sogar Gebetsanliegen mit)

John Kerim ( der junge Mann in Blau, rechts im Bild)

John Kerim ist im Süd Sudan geboren und wurde von gottesfürchtigen Männern wie Klero, Tito, Philip und anderen beeinflusst und geschult. In dem Jahr, als ich zum ersten Mal in den Süd Sudan kam, arbeitete er mit der örtlichen Kirche in unserem Gebiet. Er hatte den großen Wunsch zu einer sehr guten Bibelschule zu gehen, dem Scott Theological College in Kenia. Einige von uns beteten darum und entschieden dann, ihn zu unterstützen. Er ist jetzt in seinem letzten Jahr und war jedes Jahr sehr gut. In den Ferien kam er meistens zurück, um der Kirche hier zu helfen. Während dieser Zeit hat er eine gute Christenlady in unserem Dorf kennen gelernt und er hat schon entschieden, dass er, wenn er mit seinem Studium fertig ist, zurückkommen und helfen wird, die Kirche in unserem Gebiet zu leiten. Einen Teil der finanziellen Unterstützung, die ihr mir gegeben habt, habe ich dazu genutzt, ihm zu helfen; so habe ich eine Lopit sprechende Person, die helfen wird, ihre eigene Kirche zu leiten. Wir kommunizieren regelmäßig. Hier sind seine neuesten Gebetsanliegen – betet also bitte mit uns für ihn.
“Cath,
ich bin so froh, in deinem Freundesbrief zu sein, denn wir sind doch zusammen in der Arbeit … bitte gib auch meine Gebetsanliegen weiter:

    – Gott möge mich durch mein Studium bringen, so wie Er auch dich gebraucht, um mich zu unterstützen.
    – Gott möge, nachdem ich nächstes Jahr im Mai graduiert habe, für meine Finanzen sorgen, denn ich diene Ihm in unserer Kirche und ohne diese könnte meine Arbeit destabilisiert werden. Aber Matthäus 6:33 ist eine gute Erinnerung für mich: „Wenn ihr für ihn lebt und das Reich Gottes zu eurem wichtigsten Anliegen macht, wird er euch jeden Tag geben, was ihr braucht.“
    – Gott möge unsere Hochzeit gelingen lassen, denn Lopit Menschen wollen Kühe.

Danke Cath,
John Kerim

TIMO (Training in Ministry Outreach) Team 2013

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Diesen Monat haben sich einige Leiter von DIGUNA, AIM und TIMO in unserer Gegend getroffen um die beiden Dörfer auf jeder Seite unseres neuen Projektgebietes in Augenschein zu nehmen. Wir planen ortsübliche Häuser zu bauen, um die neuen Missionare, die bei unserem 2 Jahresprogramm mitmachen wollen, unterzubringen. Wir bereiten die Häuser und die Dörfer für ihre Ankunft vor, so dass sie sich ganz darauf konzentrieren können, die Sprache und die Kultur zu erlernen und so eine gute Grundlage für ihre zukünftige Arbeit haben. Viele Diskussion und Pläne sind entstanden. Mein Leiter von DIGUNA hat mich informiert, dass wir von DIGUNAS Seite aus 15000€ aufbringen müssen. Dankt dem Herrn, denn 4000€ sind schon da und wir vertrauen Gott auch für die weitere finanzielle Bereiststellung, damit wir die Häuser bauen können.

Bilder von einigen Leitern, die das Land für TIMO 2013 in Augenschein nehmen.

Februar Neuigkeiten 2012

Deshalb bleibt fest und unerschütterlich im Glauben, liebe Freunde, und setzt euch mit aller Kraft für das Werk des Herrn ein, denn ihr wisst ja, dass nichts, was ihr für den Herrn tut, vergeblich ist.

(1. Korinther 16,58 NLB)

Medizinische Fahrten

Die Zwillinge von Häuptling William bekamen Medizin gegen eine leichte Lungenentzündung. Ich habe bei der Verabreichung geholfen.

Diese Arbeit hat sich entwickelt, nachdem viele Leute zu uns gekommen sind, wenn sie einen schweren Unfall, oder eine schwere Krankheit hatten. Wir haben das als eine großartige Möglichkeit gesehen, den Lopit zu zeigen, dass es noch etwas anderes gibt, als zu ihren traditionellen Zauberdoktoren zu gehen. Wir haben zusammen mit den männlichen Leitern des Dorfes ein System entwickelt, in dem Taban dafür verantwortlich ist, Unterlagen über die zu führen, die ernsthafte medizinische Betreuung brauchen. Er bringt diese Unterlagen dann zu uns und wir organisieren dann 2-3 medizinische Fahrten zur Klinik. Die Klinik, die unserer DIGUNA Basis am nächsten ist, ist in der Trockenzeit in etwa 30 Minuten mit dem Auto zu erreichen. In Notfällen fahren wir die Patienten sofort. Ich bin Clayton sehr dankbar, dass er diese Aufgabe als Teil seiner Missionsarbeit angenommen hat. Unten sind nur ein paar Fälle zu sehen, wo die Situation und das Leben von Kindern und Erwachsenen dadurch verändert oder verbessert wurde.

Ambros, unser Wachmann, hatte eine erfolgreiche Augen OP von einem Augenarzt der zu Besuch war. Er kann nun viel besser sehen.

Der kleine Martin Adongi hatte schlimme Schnittverletzungen am Kopf, aber durch die Hilfe unseres Arztes und Viktors, dem medizinischen Angestellten, geht es ihm schon wieder besser.

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Aktuelle Bau-Projekte



Wir haben jetzt Trockenzeit, die beste Zeit zum Bauen. Diese Gelegenheit haben wir genutzt, um auf unserem Gelände ein Haus für Mark zu bauen. Mark hilft uns gerade bei der Anleitung der jungen Mädchen und Jungen in unserer Afrika Inland Kirche in Ohilang. Er ist ein großartiger Seelsorger für die Menschen, die zur Kirche kommen. Wir bauen sein Haus aus Steinen, die hier aus der Gegend sind, Zement und Sand. Das Dach ist aus Bambus und Palmblättern. Wir nutzen die existierenden, örtlichen Baustoffe.

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Gleichzeitig helfen wir auch dem Dorf dabei ihre Grundschule zu bauen, die sie mit zwei Klassenräumen starten. Anhand der vorherigen Klassenräume kann man sehen, dass sie wirklich bessere Gebäude brauchen, besonders, wenn die Regenzeit kommt. Die Dorfgemeinschaft hat die Ziegel gemacht, Wasser gebracht, geholfen Sand zu sammeln und Geld zusammengelegt, um den DIGUNA LKW zu bezahlen. Wir haben bis jetzt den Zement gespendet.

Nachrichtenstunde

In diesem letzten Monat konnten wir, dank der Spende eines meiner Unterstützer, ein besseres Internet System installieren lassen. Wir haben jetzt zwar monatliche Kosten, für die ich noch finanzielle Unterstützung finden und aufbauen muss, aber es hat uns wirklich in der Effektivität unserer Arbeit geholfen und wir können nun auch regelmäßiger mit unseren Familien und Freunden Kontakt halten. Den besseren Internetzugang hat Clayton genutzt, um aktuelle Nachrichten zusammenzutragen, die wir dann in einer gemeinsamen Nachrichtenzeit drei Mal wöchentlich morgens ansehen. Es kommt eine wachsende Anzahl von Leuten zu dieser Nachrichtenstunde, zu der Clayton auf einer Weltkarte zeigt, wo sich die Geschehnisse ereignen. Diejenigen, die täglich Zeit mit uns verbringen, genießen diese Zeit und lernen eine Menge!

Malaria!

Letztes Jahr war ein gutes Jahr für mich, denn ich war nicht so oft krank wegen Malaria. Zum Beginn dieses Jahres hatte ich jedoch schlimm Malaria und versuchte mich mit verschiedenen Medikamenten zu behandeln. Schließlich musste ich aber dann doch noch Chinin einnehmen, weil bei der Untersuchung in Lokichoggio, der Stadt an der Grenze von Kenia und Sudan, Malaria in meinem Blut festgestellt wurde. In dieser Zeit wurde viel für mich gebetet, wofür ich sehr dankbar bin und nun habe ich mich wieder vollständig erholt. Trotzdem werde ich in Südafrika noch weitere Untersuchungen machen lassen.

Der Start des Buches „Toriana“ in Südafrika

Ich war dazu inspiriert dieses Buch zu schreiben, damit es andere Menschen auf ihrem Weg mit Jesus ermutigen sollte, aber auch, um es als Möglichkeit zu nutzen, für das neue Projekt, das wir im Süd-Sudan begonnen haben, finanzielle Unterstützung zu bekommen. Es ist unglaublich, wie Gott diese Idee gesegnet hat! Der Buchverkauf der englischen Version über die deutsche Internetseite läuft weiterhin gut und ich hoffe, die Menschen werden durch das Buch gesegnet. Es gibt eine wachsende Nachfrage für das Buch in Südafrika. Gott hat durch meinen Dad für Gelder und eine Möglichkeit zum Drucken gesorgt und jetzt ist es soweit, das Buch kann in Südafrika, Australien, Neuseeland und anderen Ländern, die das Buch nicht über Deutschland bestellen können, angeboten werden. Es wird zwei Buchvorstellungen von Scripture Union Bookstores geben, wo ich über das Buch erzählen werde und es anschließend Erfrischungen geben wird.

    Johannisburg: Mittwoch, 22. Februar von 10:00 – 14:30 Uhr
    Cape Town: Mittwoch, 7. März von 10:00 – 14:30 Uhr

Die Bücher werden auch durch Carol Profitt von meiner Kirche, der Meadowridge Baptist Church verkauft.

Ein Geschenk vom Herrn!

Letztes Jahr wurde ich gefragt, ob ich ein neues Auto für unsere Arbeit und unser Projekt brauche, aber ich hatte nicht genug Geldmittel für ein anderes Auto. Die Leitung von DIGUNA traf sich mit Horst Kommerau, der dann begann, sich umzuhören und nach einem anderen Auto, das uns bei unserer Arbeit und unserem wachsenden Team helfen würde, zu suchen. Horst hat mir erzählt, dass es unglaublich für ihn war. Angefangen bei der Familie, die DIGUNA das Auto verkaufte, über verschiedene Firmen in Deutschland, die brandneue Teile für das Auto zu Discountpreisen oder umsonst abgaben! Die Wunder gingen weiter, als Daniel, einer aus unserem Team, das Auto im Hafen von Kenia abholte und sie ihm das Auto dort ohne Einfuhrgebühren übergaben. Preist den Herrn! Dieses Auto wird uns eine großartige Hilfe bei unserer Arbeit sein, besonders bei dem wachsenden Team und den Vorbereitungen für das TIMO Team, das 2013 beginnt.